.: Dem Rotbach seine Route :.     
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Baumallee

Die Begradigung des Rotbaches in den 30er-Jahren brachte auch etwas Gutes mit sich, denn zur Befestigung der Uferböschungen wurden Bäume angepflanzt. Bäume und Schatten Diese Bäume wuchsen zu prächtigen Pappel- und Birkenalleen heran, die den Rotbach und seinen begleitenden Weg wunderbar beschatten.

Der Wanderer oder Radler auf dem Rotbachweg bemerkt durch die sich häufenden Querungen von Wegen, Straßen oder sogar einer Autobahn, dass man sich der Urbanität nähert. Noch vermittelt der Anblick von Pferdekoppeln und Feldstücken den Eindruck von ländlicher Idylle. Pferdekoppeln Aber es sind auch schon vermehrt Häuser zu sehen.

Im Rotbach selbst ist stellenweise, mal mehr mal weniger, fließgewässertypischer Bewuchs anzutreffen. Fische sieht man nicht. Dass aber dennoch Fische und andere Lebewesen darin leben zeigte sich deutlich als 1991 eine, parallel zur Autobahn verlaufende, Benzinpipeline brach und sich ca. 270000 Liter Benzin in die Natur und den Rotbach ergossen. Die errichteten Ölsperren fingen auch die verendeten, an der Oberfläche treibenden, Fische auf.
Nutzflächen

Wenn man die Autobahn und ein Waldstück, in dem noch Reste des Rotbachverlaufs vor 1934 zu sehen sind, passiert hat, öffnet sich einem der Blick auf einen See. Hier beginnt, von der Richtung Dinslaken aus gesehen, ein kleines Naherholungsgebiet und ein beliebtes Ziel für den Sonntagsspaziergang. Dieser See, von den Besuchern meißt "Rotbachsee" genannt ist korrekterweise ein Hochwasser - Rückhaltebecken.

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