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Lohberg

Die Zeche Lohberg war ein Steinkohlen-Bergwerk im Dinslakener Stadtteil Lohberg und gehörte später zum Verbundbergwerk Lohberg-Osterfeld.
Zur Versorgung des Dinslakener Bandeisenwalzwerks mit Kokskohle gründeten die Vorstände Fritz Thyssen, Joseph Thyssen und August Thyssen sowie Bergassessor Arthur Jacob am 30. Dezember 1905 die Gewerkschaft Lohberg. 1907 begann das Abteufen der Schächte Lohberg 1 und 2 an der Landstraße zwischen Dinslaken und Hünxe. 1912 erreichten die Schächte in 475 und 481 Metern die ersten Flöze.
In den 1950er Jahren wurden vor allem die übertägigen Anlagen unter Beteiligung des Industriearchitekten Fritz Schupp ausgebaut. 1955/1956 wurde das neue Fördergerüst für den Schacht Lohberg 2 gebaut, es war mit 70,5 Metern zu dieser Zeit das höchste im gesamten Ruhrgebiet.
Ende 2005 wurde die Zeche stillgelegt. Seit Juni 2007 wird das Zechengelände bis auf einen Teil der historischen Bausubstanz (Pförtnerhaus, Betriebsgebäude und Fördermaschinen- häuser) abgebrochen.
Um einen Abriss der Fördergerüste zu verhindern, gründete sich Ende 2008 der Förderverein "Fördertürme Bergwerk Lohberg e.V." Schacht 1 wurde Anfang 2014 abgerissen.
Quelle: Wikipedia

Abendstimmung im Lohbergpark, der ehemaligen Zechenbrache.

Bergpark Lohberg


Neben dem Bergpark sollen auf dem ehemaligen Zechengelände noch Gewerbe und Wohnbebauung angesiedelt werden. Auf dem alten Zechenstandort und der benachbarten Gartenstadt Lohberg soll Deutschlands größtes zusammenhängendes CO²neutrales Stadtareal entstehen. Ein Platz zum Wohnen, Leben und Arbeiten, der architektonisch, stadtplanerisch und klimatechnisch Maßstäbe setzt. Als Vorbereitung darauf ist eine Straßentangente über den Haldenbereich zur Autobahn gebaut worden. Ein Energiekonzept sieht möglichst erneuerbare Energie aus diversen Quellen vor, von denen ein Grubengaskraftwerk und ein Windrad schon verwirklicht sind.
Windrad auf der Halde Windrad auf der Halde















Windrad auf der Halde

Weiterhin ist die ehemalige Kohlen-mischhalle mit Photovoltaik-Panels bestückt worden.
Der Aufwand war riesig, denn zuvor mußten die Asbest-Abdeckplatten unter Schutzausrüstung entfernt werden.
Die weitere Nutzung der riesigen Halle ist noch nicht bekannt.


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